Voranmeldung oder offene Einladung?
Warum Anmeldepflichten bei VIP-Events im Möbelhandel fast immer Besucher kosten
VIP-Abende, Stammkundenevents und exklusive Auftaktveranstaltungen sind im Möbelhandel ein bewährtes Instrument. Sie eröffnen Jubiläumsverkäufe, Hausmessen, Neuheiten-Wochen oder Neueröffnungen.
Häufig mit besonderem Rahmen: Verköstigung, Live-Musik, Aktionen, persönliche Beratung.
Und fast immer stellt sich dieselbe Frage:
„Sollen wir für die Abendveranstaltung eine Voranmeldung einrichten – oder lieber nicht?“
Die Antwort entscheidet maßgeblich über eines der wichtigsten Ziele solcher Events:
möglichst hohe Frequenz.
Das Kernziel von VIP-Events im Möbelhandel
Ein VIP-Event ist kein Selbstzweck.
Es verfolgt klare strategische Ziele:
Aufmerksamkeit zum Kampagnenstart
Aktivierung der Stammkunden
Emotionale Bindung
Gesprächsanlässe im Markt
Hohe Besucherzahl zum Auftakt
Gerade im Möbelhandel gilt:
Volle Häuser erzeugen Wirkung.
Leere Stühle dagegen nicht.
Warum Voranmeldungen fast immer Besucher kosten
1. Jede zusätzliche Hürde reduziert die Teilnahme
Eine Voranmeldung ist kein neutraler Vorgang.
Sie bedeutet:
bewusste Entscheidung im Voraus
Dateneingabe
gedankliche Verpflichtung
Viele Stammkunden denken jedoch:
„Ich schaue spontan vorbei.“
„Ich entscheide am Veranstaltungstag.“
„Mal sehen, wie es zeitlich passt.“
➡️ Eine Anmeldepflicht filtert genau diese Gruppe heraus.
Und das ist meist die größte Gruppe.
2. Abendveranstaltungen leben von Spontanität
Gerade abends greifen andere Entscheidungsmechanismen als tagsüber:
Tagesform
Wetter
private Termine
Stimmung
Viele Gäste entscheiden erst nach Feierabend, ob sie kommen.
Eine Voranmeldung passt nicht zu diesem Verhalten.
Sie zwingt zur Entscheidung zu einem Zeitpunkt, an dem der Gast sie noch gar nicht treffen kann.
3. „Ich habe mich nicht angemeldet“ wird zur inneren Ausrede
Selbst wenn kommuniziert wird:
„Anmeldung ist erwünscht, aber nicht zwingend“
entsteht bei vielen dennoch das Gefühl:
„Eigentlich müsste man…“
„Jetzt bin ich zu spät dran.“
„Dann lassen wir es lieber.“
➡️ Die Anmeldung wirkt wie eine unsichtbare Eintrittsschwelle.
Besonders relevant im Möbelhandel: Der Mitnahme-Effekt
Ein oft unterschätzter Faktor:
Stammkunden bringen Begleitpersonen mit
Ehepartner, Freunde, Nachbarn
„Komm, wir schauen kurz vorbei“
Dieser Effekt funktioniert nur ohne Anmeldehürde.
Denn spontane Begleitungen melden sich nicht vorher an.
➡️ Voranmeldungen verhindern Zusatzfrequenz.
Warum Möbelhändler trotzdem gerne Voranmeldungen hätten
In Gesprächen hören wir oft:
„Wir wollen einfach wissen, wie viele kommen.“
Wichtig dabei:
Es geht nicht um Catering-Mengen
Es geht nicht um Sitzplätze
Es geht um ein subjektives Sicherheitsgefühl
Und genau hier liegt der Denkfehler.
Die trügerische Sicherheit von Voranmeldungen
Eine Voranmeldung suggeriert Kontrolle.
In der Praxis passiert aber Folgendes:
Angemeldete erscheinen nicht
Spontane bleiben fern
Die Gesamtfrequenz sinkt
➡️ Sie wissen zwar „ungefähr“, wie viele kommen könnten –
aber es kommen am Ende weniger, als ohne Anmeldung gekommen wären.
Wann eine Voranmeldung im Möbelhandel sinnvoll ist
So klar die Empfehlung gegen Anmeldepflichten ist –
es gibt echte organisatorische Gründe, bei denen eine Voranmeldung sinnvoll oder notwendig ist.
Voranmeldung ist ratsam, wenn:
begrenzte Sitzplätze vorhanden sind
exklusive Workshops oder Vorträge stattfinden
hochwertige Menüs oder feste Menügänge geplant sind
stark limitierte Teilnehmerzahlen zwingend einzuhalten sind
ein bewusst elitärer Charakter gewünscht ist
➡️ Dann ist aber auch klar:
Frequenz ist nicht das Hauptziel.
Die beste Lösung für VIP-Events zum Kampagnenstart
Für typische Möbelhandels-Events wie:
Jubiläumsverkaufs-Auftakte
Hausmessen
Neuheiten & Trends
Neueröffnungen
empfehlen wir:
Keine verpflichtende Voranmeldung.
Stattdessen:
Optionale Interessenbekundung, z. B.:
„Kommen Sie einfach vorbei.
Wenn Sie möchten, informieren wir Sie vorab persönlich.“
So bleibt:
die Veranstaltung offen
die Hemmschwelle niedrig
die Frequenz hoch
BRAIN8.MEDIA-TIPP:
Klare Empfehlung aus Agentursicht
Wenn das Ziel lautet:
„Ein voller Markt. Ein starker Auftakt. Eine sichtbare Wirkung.“
dann gilt:
👉 Voranmeldungen kosten fast immer Besucher.
👉 Offene Einladungen bringen Frequenz.
👉 Voranmeldungen nur bei echten organisatorischen Zwängen.
Gerade im Möbelhandel entscheidet die Besucherzahl am ersten Abend oft über:
die Wahrnehmung der gesamten Kampagne
die Stimmung im Haus
die interne Motivation des Teams
Und genau deshalb sollte man sich fragen:
Will ich wissen, wie viele kommen – oder will ich, dass möglichst viele kommen?
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Auch bei diesem Beitrag wurde KI unterstützend eingesetzt. Verwendet wurden unter anderem:
– ChatGPT (OpenAI)
– Gemini und Notebooklm (Google)
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